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Verfasst am 03.10.2006 15:57:46 Uhr NeoLitausdemNeanderthal® DIESTEINZEIT-ung veröffentlicht eine Geschichte, die zwar schon über zwanzig Jahre alt ist, aber desto trotz nichts an Aktualität verloren hat. Im Gegenteil: Bei genauem Lesen scheint es , als sei das, was darinnen verhandelt wird, nun reif , überreif geworden.
Ich hatte einen Traum . . .
Ich träumte , der große und weise Vater eines sehr großen Bundeslandes läßt den Sozialetat verabschieden. Nach vielen Mühen im Parlament geht der Sozialetat mit - sagen wir - 100 Millionen Mark durch. Alles atmet erleichtert auf; auch diejenigen, denen der Etat gewidmet ist.
Nachdem die Einzeletats (Gebühren für Ärzte, Gehälter für Bedienstete, Unterhaltung der Gebäude, Sozialgerichtsbarkeitswesen, Gutachter, Öffentlichkeitsarbeit, Kongresse, Verwaltung, u.s.w., ) fein säuberlich aufaddiert waren, kommt man auf die stolze Summe von neunundneunzig Millionen neunhundertneunundneunzigtausendneunhundertneunundneunzig Mark. Diese Summe, gewissenhaft von 100 Millionen Mark abgezogen ergibt genau einen Betrag von e i n e r Mark. Dieser Betrag kann also an die weiter gegeben werden, denen der Sozialetat letztlich zusteht; den Bedürftigen.
Ich träumte weiter, ich sähe ein großes, gewaltiges Haus mit einem winzigen Eingangstor. Auf dem weiten großen Platz vor dem winzigen Eingangstor des großen Hauses stände eine gewaltige Menge Bedürftiger, die warteten.
Das Eingangstor öffnete sich, ein Beruf-Oberbeamter käme gebückt heraus - wegen des niedrigen Tors - , und hielte eine Ein-Mark-Münze hoch in der Hand zwischen Daumen und Zeigefinger. Er würfe diese Münze dann in die Menge.-
- Das furchtbare Gedränge nach der Münze habe ich nicht mehr erlebt, weil ich schweißgebadet aufwachte. . . Es war - Gott sei Dank! - nur ein Alptraum. -
Danach konnte ich nicht mehr einschlafen und habe überlegt, was der Glückliche mit dem Sozialetat gemacht haben könnte, sofern er ihn gefunden hätte.
Nun: Er hätte sich einen Lollipop. Oder besser, ein Eis kaufen können.
Denn es war gerade Sommer. . .
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bejot
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Verfasst am 01.10.2006 17:37:29 Uhr NeoLitausdemNeanderthal® DIESTEINZEIT-ung berichtet nun von einem Phänomen,
welches im Internet immer weiter um sich greift. "Greift" ist schon das richtige Wort; das wird jeder(m) aufgehen,die/der Augen hat zu lesen . . .
Die Genesis des Digi-Universums
Nach der "Kambrischen Explosion" im Reich der Toren, der Resis-,Transis-, Kondensatoren bildete sich das Internet. Amen. -
-Nun könnte ich nach der bekannten Geschichte in der Bibel fortfahren, und die Welt erklären. Tue ich aber nicht.
Die neu erstandene Welt ist die gleiche wie vordem; mit den gleichen Vorzeichen, mit den gleichen Naturgesetzen. Auch breitet sich der virtuelle Raum mit rasender Geschwindigkeit aus, und es bilden sich die allzu bekannten Cluster, die Anhäufungen von Irgendwas an irgend welchen Stellen. Und schon erfahren die Ur-Teilchen der Materie in diesem neuen Universum - die Bits, aus denen wiederum die Zeichen, aus denen wiederum die Buchstaben, aus denen wiederum die Wörter . . . u.s.w., u.s.w. bestehen - die Macht der Naturgesetze.
Die Unzahl der libertinären Bit-Schüttler freuten sich nur kurz der absoluten Freiheit bis, ja, bis die Regula-Toren auftauchten. Und unter denen taten sich besonders die Edi-Toren hervor, die sich in kürzester Zeit zu wahren Monstern heranmästeten. Sie fraßen alle greifbare Materie auf, unter Abgabe von übelriechenden Flatulenzen, die zum Himmel stanken.
Nun sind sie inzwischen so groß geworden, dass sie fast kein Futter mehr finden - Gesetz der Evolution über den nicht regulierten Nahrungsmittelverbrauch -, und entweder weiterziehen müssen oder an Nahrungsmangel eingehen. Das Warten auf die baldige Bildung eines n e u e n Universums, - entsprechend der vergangenen "Gensfleisch zum Laden"- Galaxis (ätschi, Addison-Wesley; bätschi Marshall Mc Luhan!) dauert zu lange.
Da bietet sich ein anderer, wichtiger Regula-Tor an, der Jurokra-Tor. Und nun scheint es zu klappen. Die Jurokra-Toren sind in der einmaligen günstigen Lage, ihr Futter auf dem großen Rechtspflege-Feld selbst anzubauen. In den Institutionen, Versammlungen, in denen sie in überdurchschnittlicher Anzahl vertreten sind, schaffen sie sich ein Netzwerk von Paragrafen, Gesetzen, Vorschriften, Bestimmungen, Durchführungsverordnungen, über hunderttausend an der Zahl, die nur noch s i e verstehen. Unter dieser Camouflage beginnen sie ihr Wirken. Die Jurokra-Toren wiederum bestehen aus drei Unterarten, die sich zwar beim Pflegen des Rechts heftige Schaukämpfe liefern, aber stets - so oder so - gemeinsam ihre Nahrung verzehren. Und das nicht zu knapp. Um die Reste dieser Mahlzeiten kümmern sich dann - je nach Fall - besondere Exeku-Toren in festen, gut verdämmten und vergitterten Betonhäusern, oder es kümmern sich die armen Toren, die Vollzieher. In dieser Reihe der Wertigkeit . . .
Nun zu den Edi-Toren. Da diese sich inzwischen wegen Nahrungsmangels gezwungen sehen, sich selbst aufzufressen, suchen sie nach Rettung. Diese naht in Form der Jurokra-Toren. Diese legen flugs ihr Netz der hunderttausend Paragrafen, Gesetze, Vorschriften, Durchführungs- Bestimmungsverordnungen u.s.w. über das Internet, und siehe, es passt! Eng und feinmaschig werden nun die Bits- eigentlich Zeichen, aus denen wiederum die Buchstaben, aus denen wiederum die Sätze . . . u.s.w., u.s.w.. . . bis zur M e i n u n g bestehen - gesiebt. Durch dieses Sieb fallen nur noch die Kleinsten, und die Jurokra-Toren, und die Edi-Toren schütteln und sieben und brüllen unisono: "Mein, mein,mein! Mahn, mahn, mahn!"
Der ausgesiebte Unrat, wie sie meinen, fällt zwischen die Stampfbeine der Giganten. Der Unrat flüchtet sich in Nischen, in denen man überleben kann. Denn der große Kometeneinschlag kommt in jedem Fall, der diese Giganten oben hinwegfegt. . .
bejot 9/2006
Als Kleinstverleger mache ich mir keine Illusionen was geschähe, wenn ich versuchen wollte, in das Räderwerk der virtuellen Welt hineinzulangen.-
Anders sähe das aus, wenn die Edi-Torgiganten ins Getriebe fassen. Von wegen do not touch running systems! D i e können sehr wohl "regulierend" eingreifen. -
Wenn ich im Internet zitiert werde, bin ich nicht unglücklich darüber, ich rufe nicht gleich nach dem Kadi. Im Gegenteil! Die Zitierung wäre kostenlose und billige Werbung für mich. Nicht unangemessen wäre es dabei, die Quelle zu nennen.
Eine völlig andere Sachlage ergäbe sich allerdings, wenn jemand versuchte, unter einer geschützten Marke von mir Geschäfte zu machen, ja, mir diese Marke zu entreißen! Dann würde ich mich natürlich wehren. Aber was das Urheberrecht anbetrifft würde es mich sogar freuen, wenn meine Gedanken - wir sind uns einig darüber, dass das Geschriebene auch sinnvoll sein soll! - verbreitet werden. Werden meine Ausführungen kritisiert, gibt es, wenn erforderlich, eine Gegenkritik; oder auch nicht. - Werde ich wegen des Inhalts dieser Ausführungen angegriffen, bolze ich zurück.
Im Großen und Ganzen wird im Internet eine natürliche Regulierung stattfinden, denn manche Elaborate sind so grottenschlecht, dass an dem Verstand der Leute gezweifelt werden kann. Und nicht zuletzt der Zwang zur Exhibition bis in die letzten Seelenfilamente.
Ich kann nicht verstehen, warum die Großen der Branche mit Hilfe des Abmahnunwesens versuchen, ihre Veröffentlichungen zu unterdrücken. Denn die Zitierung der -zwar zu schützenden Autoren - bringt m.E. den Gewinn des Bekannt - und Aufmerksamwerdens auf mehr. Und in dem M e h r liegt halt der G e w i n n , auch in kapitalistischem Sinne.
Da aber die Abmahner (gr. mania, Manie, Maniak!) nicht nur hehre Rechtspflegeziele im Auge haben, soll ihnen hiermit ein viel lukrativeres Feld zur Betätigung gewiesen werden. Anstelle des Urheber-und Markenschutzrechts sollten sie sich auf S p a m m e r konzentrieren. Spammen ist- wie ich mich erinnere- verboten.-
Trotzdem umrunden mehrere Millionen Spams täglich den Erdball. Mir komme niemand, man könne einen Spammer nicht identifizieren! Der Spammer hinterlässt beim Provider genau so eine elektronische Spur wie wir, wenn wir im Internet surfen.
Doch hierbei zeigt sich wieder wahrscheinlich eine unheilige Allianz (oh, Pardon! Markenschutz??!) zwischen Providern (Edi-Toren) und Jurokra-Toren. Was soll es zum Beispiel bedeuten, wenn ich am Tage so locker 10 - 15 Spams bekomme, der Provider diese aber bereits vorab (in rot) als Spams gekennzeichnet hat, und diese mir trotzdem in meinen Briefkasten knallt? Irgend jemand scheint also an der Weiterleitung von eindeutig verbotener Werbung zu profitieren.-
Wahrlich: Ein weites Feld für Abmahn-Maniaks . . .
Bernd (bejot ) Jacobs
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Verfasst am 15.08.2006 16:19:26 Uhr NeoLitausdemNeanderthal® DIESTEINZEIT-ung© befasst sich nun - brandaktuell - mit einem monument, welches selbst den ersten hammerschlag zu seiner de-konstruktion getan hat. Das monument war in dieser fertigkeit sehr geübt, als steinmetz und bildhauer. Doch nicht diese fertigkeiten waren der beginn der demontage; es war die hybris, jedes nur erdenkliche gebiet der musen zu durchstreifen und beackern zu wollen. Es ackerte emsig auch noch auf den feldern Klios, Mnemes, Thalias, Kalliopes und Melpomenes. Wobei es bei der letztgenannten endlich die ernte einfahren wird. Und nicht zuletzt deswegen, weil das monument beim beackern der felder Klios und Mnemes trotz der wucht seines gewichts tiefgang vermied. -
Dem chronisten von DIESTEINZEIT-ung© liegt es fern, das literarische werk Günter Grass abzuwerten. Doch G.G. war seit erdenklichen zeiten das moralische banner der "besseren" (der linksgestrickten Deutschen). Von wegen: Nie mehr wieder . . . vorsicht vor den neonazis (vulgo:Neo-national-sozialisten). . ., und niemals einen schlussstrich ziehen . . . Das waren die hehren forderungen dieser gutmenschen sozialdemokraten, grüne, u.a.
Die posaune dieser menschen hat G.G. mit inbrunst und caracho geblasen, eine posaune, die so laut klang, dass die kassen des buchhandels in schwingung gerieten und ebenfalls kräftig klingelten. Hatte G.G. keine Brille oder kontaktlinsen, um den balken im eigenen auge nicht zu sehen? Müßige frage: Wenn man selbst einen balken im auge hat, dann kämpft man verzweifelt, ihn los zu werden, Mit allen mitteln . . .
Jedenfalls hat G.G. sein leben hinter sich, ungeheuer erfolgreich, und er wird in den Olymp eingehen. Und der weg zum erfolg heißt nicht zuletzt; sich verstellen. Und nach erfolgtem erfolg kommt irgend wann unabdingbar auch die stunde der wahrheit. Dann heisst es, die maske herunterlassen, oder so weitermachen. Diese beiden möglichkeiten sind im angesicht des erfolgs eigentlich miese alternativen.
Er hat einen schlussstrich unter sein eigenes leben gezogen. Was hindert uns, im angesicht dieses personifizierten moralapostels, das gleiche zu tun? Denn ein schlussstrich muss nicht unbedingt die verleugnung des über dem schlussstrich geschriebenen bedeuten. Aber was sollen wir menschen tun, im angesicht der genetischen endlosschleife? Denn das leben verläuft spiralartig. Je näher du dem zentrum, end-schlusspunkt, dem attraktor kommst, um so öfters kommst du an denselben scheisshaufen der vermeintlich vergangenen vergangenheit vorbei .-
Den chronisten würde nun doch mal interessieren, ob die leute aus der Düsseldorfer 68 er scene, die mit G.G. ein bierchen an bekannten tresen der Düsseldorfer altstadt gezischt hatten, und heute noch mächtig stolz darauf sind; ja, deren gesamtes literarisches werk eigentlich in dieser tatsache besteht, ob diese literaten heute auch noch so treu zu ihrem damaligen idol nach diesem debakel stehen.
Im übrigen:
Am deutschen Wesen sollte einmal die Welt genesen.
Deutsche Erfahrung; eine Offenbarung?
Mitnichten Bernd. Die Welt? Nix gelernt . . .
bejot 15.08.2006
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bejot
Verfasst am 08.08.2006 09:34:15 Uhr NeoLitausdemNeanderthal® DIESTEINZEIT-ung schreibt nun über ein thema aus dem tollhaus, über den Nahen Osten:
Wer hat in diesem neuen konflikt recht? Der stärkere, natürlich. Und das ist zur zeit noch Israel. Libanon ist natürlich kein staat mehr in politischem sinne. Dieses land ist ebenfalls ein opfer einer auseinandersetzung, die eigentlich in der A n t i k e begann. -
- Das kleine volk Israel hatte damals die erfindung nummer eins der welt-kultur gemacht: Es erfand den glauben an nur e i n e n Gott. Eine sehr praktische erfindung für ein hirtenvolk, welches beim umherziehen mit ihren tieren nicht immer die zahlreichen götzen der stadtbevölkerungen zur verehrung mitnehmen mussten.
Von den damaligen weltreichen Ägypten, Persien (Iran), Assur(Babylon) sind heute immerhin noch zwei involviert, die damals schon das kleine volk geschunden hatten: Persien (Iran), und - mit einschränkungen - Syrien (Damaskus). Die Babylonier (Assyrer) verschleppten die Israeliten in die gefangenschaft ("Rivers of Babylon"), und die Perser (Iraner) zündeten bei ihren raub-und eroberungszügen stets den tempel in Jerusalem an, sehr zum unwillen der Juden. Von großartigen eroberungen Israels hatte man aus jener zeit wenig gehört, wenn man die eroberung Damaskus durch könig David mal außen vor lässt. Jedenfalls war Israel zu jener zeit nie eine gefahr für den bestand der damaligen militärischen kolosse. Und während der kurzen staatlichen selbstständigkeit Israels nach dem aufstand der Makkabäer hörte man auch nichts von weltmachtplänen des kleinen volkes.
Aber an dem unglück Israels sind eigentlich - nein, nicht die Slawen mit ihren pogromen, nicht die Europäer mit ihrem judenhass, und, bedingt, a u c h nicht die Deutschen trotz des Holocaust - die R ö m e r schuld! Denn diese haben die Juden aus ihrem land vertrieben (Diaspora). Also: Lasst uns, nach den gepflogenheiten unserer modernen welt mit den modernen staatsformen nach Rom ziehen, und bei Italien an die pforte klopfen, und wiedergutmachung einfordern . . . -
Und nun liegt das kleine Israel als sperrriegel vor der großen eroberungssause, die aus den tiefen Arabiens, und -abermals- von Persien ausgeht. Es ist die eine-Gott-religion, die eigentlich aus dem Judentum hervorgegangen ist: Der Islam. -
Wer hat ein interesse, das kleine, hilflose land Libanon mit angriffswaffen gegen Israel wie einen hasen mit speck zu spicken? Israel hat mehrere präventionskriege (angriffskriege) geführt. Wenn einer je gerechtfertigt ist, dann dieser neue Libanonkrieg. Bei täglich einhundert einfliegenden raketen. Und nun wissen wir, warum Syrien vor einem jahr sang-und klanglos abgezogen ist. Unter zurücklassung der trojanischen pferdescheisse in form von tausenden gefährlicher raketen. -
Besonders wir Deutsche sollten aufmerksam beobachten, was dort vor sich geht. Wer garantiert, dass bei einem wirklich ernsthaften debakel um die existenz Israels nicht d o c h die weltorganisation eine teil Deutschlands als letzte zuflucht Israels (!Mahmud Amadinedschad!) ausguckt? So, wie den Arabern ja auch der frisch gegründete staat Israel nach dem Holocaust aufs auge gedrückt wurde? Möglich, dass wir das in den nächsten zehn jahren noch erleben(müssen), oder lieber doch nicht? . . .
Doch die erste, ernste gefahr für die integrität Deutschlands in diesem konflikt kann schneller kommen als wir denken; dagegen war der Kalte Krieg ein scharmützel zwischen räuber und schanditz.
Nehmen wir mal an, die NATO oder die EU , also inklusive Deutschland, bekommt den geschätzten auftrag, nun endlich mal frieden im Nahen Osten zu machen, und zwar r o b u s t, wie weiland in Jugoslawien. Nehmen wir weiter an - zwar unwahrscheinlich aber denkbar - ,Israel gerät in die defensive, und beginnt einen endkampf mit a l l e n mitteln! Sie dürfen nur e i n m a l raten, auf welches land die ersten israelischen atomraketen fallen! . . . Erst d a n n wäre die schuld der Deutschen durch die läuterungen durch das feuer getilgt: Asche um asche; staub zu staub. . .
Im übrigen: Am deutschen Wesen sollte einmal die Welt genesen.
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bejot 8/2006
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Verfasst am 07.08.2006 16:20:58 Uhr NeoLitausdemNeanderthal® DIESTEINZEIT-ung befasst sich nun mal mit ?kunst?:
In Düsseldorf hat ein usa künstler eine "körperpyramide" aus nackten, echten, lebendigen ZeitgenossINNEN gemalt, und zwar mit der kamera. Nun, im allgemeinen werden bilder nicht mit der kamera g e m a l t - im sinne der sache - ,sondern die kamera lichtet ab. Aber ejal, dat kengen mutt nen namen haben. -
Also macht sich das Düsseldorfer menschenfleisch an einem kühlen Augustmorgen um 5:30 Uhr auf den weg, um endlich, endlich mal straflos auszukosten, wie sich denn so eine gottverdammte kanaille von schamverletzer, so ein frauen-und kinderschreck sich bei seinen abartigen handlungen fühlt.
So ungefähr achthundert männlein und weiblein kamen zum Ehrenhof; und unter den pseudo-renaissance-monumenten eines erbarmungswürdigen bildschlächters von anno dunnemals bauten die kunstbeschwingten ihr "kunstwerk".
Ob jemand/frau von diesen kunstbeschwingten in den sinn gekommen ist, dass sie - wieder mal! - als willige darsteller deutscher schande missbraucht worden sind? . . . Denn diese berge nackten fleisches erinnern allzu schmerzhaft an die leichenberge, die aus deutschen K Z s herausgeschaufelt worden sind. Erinnern an zehntausende von Juden, Zinti und Roma, die sich vor ihrer erschießung vor den bereits ausgehobenen gruben nackt ausziehen mussten, an den grubenrand treten, um dann erschossen zu werden. -
Nein, die Deutschen von 2006 denken an sowas natürlich nicht, weil es halt kein kollektives gewissen gibt in unserer erbarmungslosen spassgesellschaft, die aber auch nicht das elendeste "event" auslässt, um sich dar zu stellen.
Der amerikanische fotograf kann zufrieden sein, mission erfüllt, die Deutschen sind noch genau so bekloppt wie vordem. Und es hat mal wieder geklappt, die dösigen Deutschen vor zu führen. Also, auf ein neues! Leute kommt nach Deutschland, insbesondere in die großartige "kunst"stadt Düsseldorf. Hier könnt ihr sicher sein, euch auf kosten der dösigen Deutschen einen namen zu machen.
bejot 8/2006
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